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Doppelkopf, Pendeltisch, Sondermaschine von Eima PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. März 2010 um 16:42 Uhr

Die EiMa Maschinenbau GmbH ist auf den Bau von Sondermaschinen für die Profilbearbeitung spezialisiert. Für den Kunden AWW Wutöschingen konstruierte das baden-württembergische Unternehmen eine 14,7 m lange Sondermaschine mit zwei Spindelköpfen für die Aluminium-Profilbearbeitung. Als Programmiersoftware
wird das PUMA-System® der CAMäleon Produktionsautomatisierung GmbH genutzt. Damit können die Bearbeitungsköpfe zusammengekoppelt eingesetzt
werden oder einzeln an zwei Fahrtischen unterschiedliche Programme abarbeiten. Auch

die Langbettbearbeitung ist möglich.

Bei der Maschinenabnahme am EiMa-Stammsitz im baden-württembergischen Frickenhausen 40 km südöstlich von Stuttgart gehört der gekoppelte Einsatz der
Bearbeitungsköpfe zum Testprogramm. Auffällig an der Sondermaschine:

Für die Bewegungen auf der Y-Achse wird der ganze Maschinentisch bewegt, der zum Beladen 3 m auf den Maschinenbediener zufährt. Ralf Bammert,
bei EiMa verantwortlich für die Inbetriebnahme der Sondermaschine, legt das Profil ein und spannt das Werkstück. Dann startet er das Bearbeitungsprogramm.

Der linke und der rechte Kopf fahren bis auf das festgelegte Koppelmaß von einem Meter zusammen, beide Spindeln laufen an, dann senken sich die Köpfe exakt parallel und bohren zwei Löcher samt Senkungen. Sekundenbruchteile später bewegt sich das Duo zeitgleich nach oben, fährt die nächste Bearbeitungsposition weiter rechts an und senkt sich erneut. Da der rechte Kopf das gleiche macht wie der linke, erfolgt die Bearbeitung doppelt so schnell wie bei einem Solo-Kopf.

Nach 40 Sekunden ist das 4.700 mm lange Profil fertig bearbeitet. Beide Köpfe bewegen sich aufwärts, dann fährt der Maschinentisch vor. Jetzt kann der
Zyklus erneut beginnen. Lesen Sie den ganzen Bericht als PDF-Datei hier.