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Mittwoch, den 01. Oktober 2008 um 09:41 Uhr |
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Aus Italien haben wir einen Auftrag erhalten von einem Kunden, der für ein Parkhaus in London ein Dach und Aussenhaut liefert. Dazu sind 150.000 Teile aus einem 3D Cad zu übernehmen.
Nach intensiver Beratung haben wir uns mit den Produktionsleitern und den IT-Spezialisten von Think-Design darauf geeinigt, daß eine Übernahme der 3D-Modelle als .SAT oder .STEP zu zeitaufwendig ist. Selbst wenn man nur 3min bräuchte um eine Datei zu öffnen und zu schliessen, wären das 7.500 Stunden Arbeitszeit. Das entspricht bei einem 3 Schichten-Betrieb der Programmierer noch immer mehr als ein Jahr Programmierzeit !
Unsere Lösung:

Die Teile werden in 150 Teilefamilien zusammengefasst. Für jede Teilefamilie erhalten wir ein Musterteil als 3D-Modell und eine Featuretabelle für die Bearbeitungen. Im PUMA-System ordnen wir den Bearbeitungen die Bezüge und Rtelationen zu, so dass die Abhängigkeiten der Bearbeitungen von den Bauteilabmessungen und den Sägeschnitten bekannt werden. Das PUMA-System generiert anschliessend eine Ausgabe im Format NCW für die Konvertierung mit dem NC-X (siehe www.nc-x.com).
Dieses NCW-File ist mit Parametern und Formeln versehen, so daß die Relationen und Bezüge der Bearbeitungsfeatures abgebildet sind. Jetzt senden wir dieFeaturetabellen an das NCW-Template und generieren im Sekundentakt die 1.000 NC-Programme für die jeweilige Teilefamilie.
Der Kunde setzt mehrere Profilbearbeitungszentren unterschiedlicher Hersteller ein. |